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Zolli Basel; Presse Apero vom 10. Okt. 2012
Pinquine - Schmuckschildkröten -
nicht vergessen! -
Plakatkampagne zur Eröffnung der Menschenaffen-Aussenanlagen(Geigy-Anlage)


  Heute 17.10.12 News: Nachwuchs bei den Totenkopfäffchen
Anfang September wurde im Zolli ein Totenkopfäffchen geboren. Das Junge verbringt im Moment noch viel Zeit auf dem Rücken der Mutter, klettert aber auch schon auf seinen Tanten herum und wird schon bald anfangen, selbständig die Umgebung zu erkunden. Das Junge ist bereits das 112. Totenkopfäffchen, das seit 1982 im Zolli zur Welt kam. Luis, der stolze Vater, kam 2008 nach Basel und wurde nun zum elften Mal Vater. Er wird den Zolli schon bald verlassen und in einen anderen Zoo umziehen, da seine älteste Tochter nächstens geschlechtsreif wird.

Flinke Akrobaten
Totenkopfäffchen oder Saimiris sind extrem geschickte Kletterer, sie balancieren auf den dünnsten Ästchen, machen waghalsige Sprünge und raufen sich in luftigen Höhen. So sind sie bestens gewappnet um in den Wäldern Südamerikas ihre Nahrung zu finden. Neben Früchten und Samen fressen sie auch Insekten, Spinnen, Schnecken und Baumfrösche. Auch hier in Basel durchforsten sie täglich ihre Aussenanlage nach Fressbarem und fangen im Baum Fliegen oder jagen am Boden nach Spinnen. Die Neugeborenen müssen sich auf dem Rücken der Mutter sehr gut festkrallen um bei ihren Turnübungen nicht herunterzufallen. Wenn das Junge in ein paar Wochen selbstständiger geworden ist, wird es anfangen mit seinen Geschwistern und Cousins bei wilden Spielen seine Balancierkünste zu trainieren um später selbst ein geschickter Fliegen-Jäger zu sein.

Die Suche nach einem neuen Mann
Luis (16), der Vater des Jungen, kam vor vier Jahren aus Portugal nach Basel und hat bereits für zahlreichen Nachwuchs gesorgt. Um Inzucht zu verhindern muss er den Zolli bald verlassen, da seine älteste Tochter geschlechtsreif wird. In Zusammenarbeit mit dem Europäischen Erhaltungszucht Programm (EEP) sucht der Zolli nach einem geeigneten Platz für Luis und gleichzeitig auch nach einen neuen Zuchtmann. Mit einem regelmässigen Austausch der Tiere können die europäischen Zoos sicherstellen eine genetisch gesunde Population zu erhalten.

News vom 10.10.12 Zwei kleine Könige im Zoo Basel
Dick, flauschig und immer hungrig sind die beiden kleinen Königspinguine im Zoo Basel. Geschlüpft sind sie am 22. Juli und am 22. August. Jetzt sind sie so gross, dass sie sich nicht mehr unter der Bauchfalte der Eltern verstecken können. Die beiden sind die neusten Sprosse in der sehr erfolgreichen Königspinguinzucht des Zoo Basel. Der Zoo Basel ist einer der wenigen Zoos indem regelmässig Königspinguinküken schlüpfen und gesund aufwachsen. Warum dies so ist, ist momentan Teil einer Studie der Universität Basel.

Über den doppelten Nachwuchs freut man sich im Zoo Basel besonders. Weniger als 20 Zoos in Europa halten Königspinguine und nur wenige züchten regelmässig. Weitere erfolgreiche Zoos sind der Zoo Zürich mit zwei Küken in diesem Jahr und der Zoo in Odense (Dänemark) mit fünf. Der Zoo Basel hält bereits seit 1953 Königspinguine. Die Gruppe von acht bis zwölf Vögeln brütet immer wieder erfolgreich. Seit dem ersten Schlupf 1958 sind fast 60 Küken gesund aufgezogen worden, ein grosser Erfolg.

Zolli-Pinguine haben viel Nachwuchs
Die Biologie-Studentin Simone Schweizer vergleicht derzeit anlässlich ihrer Masterarbeit die Haltungsbedingungen in europäischen, amerikanischen und australischen Zoos und ihre Nachzuchterfolge. Noch ist unklar, welche Faktoren genau den Erfolg ausmachen. Ein Grund könnte in der ‚Pinguindichte‘ liegen. Königspinguine sind Kolonievögel und fühlen sich nur in Gesellschaft wohl. In freier Natur brüten Königspinguine zu tausenden an den Küsten der subantarktischen Inseln. Die Resultate dieser Arbeit könnten dazu beitragen, die Königspinguinzucht in Zoos anzukurbeln. Mit regelmässigen Nachzuchten kann der Bestand in Zoos langfristig erhalten bleiben. Bald wieder Pinguinspaziergang
Von alldem ahnen die beiden molligen braunen Küken nichts, bei ihnen dreht sich momentan alles ums Fressen. Die unermüdlichen Eltern füttern die beiden Nimmersatte mit hervorgewürgtem Fischbrei. Anfang November, wenn die Temperaturen unter 10°C fallen, beginnt die Pinguinsaison. Die täglichen Spaziergänge über die Vivariumsbrücke sind bei Pinguinen und Publikum gleichermassen beliebt.

 


















 
  In den nächsten Tagen begeben sich die Schmuckschildkröten im Zoo Basel
in die wohlverdiente Winterstarre. Wenn die Temperaturen unter 12° C fallen, sinken sie auf den Grund der kühlen Zoo-Gewässer bis sie ein freundlicher Sonnenstrahl wieder aufweckt. Schmuckschildkröten stammen aus Nordamerika, ausgesetzte Tiere werden aber immer wieder in heimischen Gewässern gesichtet. Die einzige ‚Schweizerin‘ unter den Schildkröten ist die Europäische Sumpfschildkröte, an deren Wiederansiedlung sich der Zoo Basel beteiligen will. Zurzeit sind es jedoch die tropischen Rotbauch-Spitzkopfschildkröten aus Neuguinea, die hinter den Kulissen des Vivariums aufgezogen werden. Seit 1983 sind im Zoo Basel rund 1200 Junge dieser Schildkrötenart geschlüpft.

Wer noch einen letzten Blick auf die Schmuckschildkröten in den Zolli-Gewässern werfen möchte, muss sich beeilen. Mit ihren auch bei Besuchenden beliebten Sonnenbädern ist für dieses Jahr wohl Schluss: Mit den fallenden Temperaturen sinken auch die Schmuckschildkröten auf den Grund der Teiche. Erst wärmende Sonnenstrahlen holen sie oft schon im Februar aus ihrer Winterstarre. Die Schildkröten in den Aussengewässern des Zolli überstehen den kalten Winter nur, weil die Gewässer zwischen Kinderzolli und Vivarium von wärmerem Grundwasser gespeist werden. Denn Rotwangen-Schmuckschildkröten mögen eigentlich heisse Sommer und milde Winter. Sie stammen aus dem südöstlichen Nordamerika, werden aber jährlich zu Hunderttausenden aus den USA nach Europa und Asien exportiert. Als fünfrankenstückgrosse Babys verkauft, werden sie über 80 Jahre alt und wiegen schon nach wenigen Jahren zwei Kilogramm. Dann landen sie nicht allzu selten im Weiher, wo sie an der heimischen Tierwelt Schaden anrichten oder Krankheiten übertragen.

Die einzige Schweizerin unter den Schildkröten
Im Gegensatz zur nicht einheimischen Schmuckschildkröte, bekommt man ihre heimische Cousine bei uns kaum je zu Gesicht. In der Schweiz sind nur wenige Populationen im Mittelland und im Tessin bekannt. Die Art ist in der Schweiz vollständig geschützt. Bestrebungen der KARCH (Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz), die Sumpfschildkröte wieder anzusiedeln, möchte der Zoo Basel mit eigenen Nachzuchten unterstützen. Versuche haben gezeigt, dass sich die Sumpfschildkröte in vielen Regionen der Schweiz fortpflanzen könnte, auch in der Nähe von Basel. Pflege von Babyschildkröten
Erfahrung in der Zucht von Schildkröten hat der Zoo Basel seit Jahren. Rund 1200 Rotbauch-Spitzkopfschildkröten sind in den letzten dreissig Jahren im Zoo Basel geschlüpft. Die um den 20. September herum geschlüpften zehn Mini-Schildkröten, werden vom Tierpfleger jetzt hinter den Kulissen gehegt und gepflegt. Um den winzigen Panzer von Algen und Bakterien zu befreien, kommt dabei schon mal eine Zahnbürste zum Einsatz. Die Eltern, ein Männchen und zwei Weibchen, leben bereits seit 1981 im Zoo Basel und sind im Vivarium im Terrarium 46 zu sehen. Ihre Eier legen sie in den weichen und warmen, sandigen Untergrund. Der Tierpfleger legt diese in den Brutschrank wo die Jungen bei rund 28 Grad nach rund 55 Tagen schlüpfen.

 




 


Nicht vergessen:
Die neue Plakatkampagne zur Eröffnung der Menschenaffen-Aussenanlagen (Geigy-Anlage)


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